Nach dem Ausstieg machte Nico zum ersten Mal in seinem Leben drei Wochen Urlaub. Mallorca, Familie, Erholung. Aber nebenbei und einfach so aus dem Urlaub heraus machte er mehr Immobiliengeschäft als andere Partner im ganzen Jahr.
Zusammen mit seinem heutigen Vertriebsleiter baute er Maklernetzwerke auf, schloss Deals ab. Ende 2023 standen knapp 10 Millionen Euro Immobilienvolumen zu Buche.
Und dann kam Sam.
Sam Platt, sein heutiger Geschäftspartner, mit einer Vision: 2024 wollen wir 1.000 Objekte drehen.
Nicos erste Reaktion? "Ich habe ihn für absolut wahnsinnig erklärt."
Aber die Vision hat ihn trotzdem gereizt. Februar 2024, Augsburg – für einen Kölner wie Nico "absolute Körperverletzung am Weißbier-Fasten" – saßen sie zusammen und starteten die BRIMO Kapitalanlagen.
Ursprünglich sollte Nico klassischer Vertriebler bleiben, Objekte besorgen, verkaufen. Aber dann kam ein Objekt auf den Tisch von einem großen deutschen Versicherer. Viele hatten sich daran versucht, keiner hatte es hinbekommen.
Die BRIMO schaffte in sechs Wochen 80 Reservierungen. Damit hatte keiner gerechnet. Weder der Versicherer noch der Immobilienverwalter. Sie waren schlicht schneller als alle anderen.
Aus diesem Projekt heraus entstand Nicos Position als Geschäftsführer. Denn eins war allen schnell klar: Ohne Strukturen funktioniert das nicht.